vita


Retro

Damals wollte ich nur Karl May lesen, aber meine Eltern befanden, es sei Zeit, ein Instrument zu lernen. Mein Schulfreund überredete mich zur Klarinette – sein Lehrer sei cool und zu zweit wäre es noch cooler. Ich hatte so wenig Ahnung, dass ich erst im Unterricht erfuhr, dass es hier um ein sogenanntes Blasinstrument ging.

Spielen

Aber der Lehrer war tatsächlich cool und so wandelte sich das anfangs erzwungene Instrument  in meine Passion – bis heute (keine Werbung für laissez-faire).

Nach Ausflügen in klassische, jazzige und rockige Gefilde wurde schließlich die Klezmermusik mein Spezialgebiet und verführte mich auch zum Singen und Tanzen. Da hatte ich meinen Karl May schon fertig.

Singen

Im Lauf der Zeit weitete sich dieses Feld aus – neben Konzerten kam ein spaßiges Kinderprogramm dazu, ebenso eine ausgedehnte Workshop- und Vortragstätigkeit. Das ganze führte unverhofft von New York über Russland nach Sidney.


Tanzen

Und weil man ja nichts umsonst macht, flossen auch die Erfahrungen aus der freien Improvisation mit ein, die ich als studierter Musiktherapeut und bei „Imprompt“ genossen hatte, wie auch die beurkundete Clownerie.

Musik und Clownerie für Demenzkranke sind mir aus privater Betroffenheit in letzter Zeit ans Herz gewachsen. Man wird nicht jünger…


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